Die wilden Zelter
waren wieder vom 4. bis 6. Juli unterwegs. Dieses Mal campten sie am Mandlachsee bei Pöttmes.
Das Vater-Kind Zelten zog heuer 67 Teilnehmer an, davon etwa 40 Kinder.
Unser Zeltwochenende stand unter dem Thema „Die Fackel weitergeben“. Dazu kamen am Lagerfeuer König David und sein Sohn Salomo zu Besuch, die uns aus ihrem Leben erzählten. Beim Gottesdienst am Sonntag haben wir Männer dann überlegt, was wir unseren Kindern für ihr Leben weitergeben wollen. Mit einer symbolischen Übergabe einer Fackel bekam jedes Kind von seinem Vater einer persönliche Urkunde ausgehändigt und erklärt. Ein ergreifender Moment…
Eine Fackelübergabe gab es auch unter den „großen“ Leuten. Dietmar Lederhofer, der langjährige Leiter des Vater-Kind Zeltens, gab die brennende Fackel an Thomas Neudert, stellvertretend für das neue Leitungsteam, weiter.
Zuvor hatten Väter und Kinder die Möglichkeit aus Holzstecken, Kerzenwachs und Leinentuchstreifen gemeinsam Fackeln herzustellen. Das eigene handwerkliche Geschick konnten wir auch am Samstagnachmittag beim Floßbauen am See testen. Natürlich ging es mit den Wassergefährten dann auch auf „Große Fahrt“. Bei allen Highlights war aber auch genug Zeit zum Spielen und Toben für die Kinder und zum Relaxen und Ratschen für die Großen. Erwähnt sei auch die obligatorische Nachtwanderung und die gemütliche Lagerfeuerromantik unterm Sternenhimmel. Ja – und natürlich das leckere und reichliche Essen.
Ein ganz herzlicher Dank geht an das klasse Vorbereitungsteam. Wir konnten eine herrliche Zeit verleben. – Und das bei genau passendem Wetter. Danke Jesus!
Andreas Fehling
aber nicht nur in worten und gedanken, nein auch in bildern schwingt das zelten noch weiter ...
für mich persönlich war es ein wunderbares wochenende. es bedeutete zwar viel arbeit, aber der einsatz stand in keinem verhältnis zur frucht, die das gemeinsame zelten wachen ließ. wir väter und kinder wurden reich belohnt, insbesondere auch, als wir unseren kindern die fackeln überreichten und ihnen wertvolles für ihr leben mitgaben.
ich selbst schrieb ein paar tage später eine email an meinen vater, in dem ich ihm meine liebe und dankbarkeit ausdrückte. ich war tief bewegt und angerührt, gott hatte mich auf dem wochenende gesegnet und das wirkte sich auch auf die beziehung zu meinem vater aus.