Dienstag, 9. Dezember 2008
Der Termin für "die wilden zelter" 09 steht!
fr, 10. - so, 12. juli 09
zeltplatz am mandlachsee, bei pöttmes.
also, termin vormerken und weitere infos abwarten.
Samstag, 16. August 2008
die fackel weitergeben...
Die wilden Zelter
waren wieder vom 4. bis 6. Juli unterwegs. Dieses Mal campten sie am Mandlachsee bei Pöttmes.
Das Vater-Kind Zelten zog heuer 67 Teilnehmer an, davon etwa 40 Kinder.
Unser Zeltwochenende stand unter dem Thema „Die Fackel weitergeben“. Dazu kamen am Lagerfeuer König David und sein Sohn Salomo zu Besuch, die uns aus ihrem Leben erzählten. Beim Gottesdienst am Sonntag haben wir Männer dann überlegt, was wir unseren Kindern für ihr Leben weitergeben wollen. Mit einer symbolischen Übergabe einer Fackel bekam jedes Kind von seinem Vater einer persönliche Urkunde ausgehändigt und erklärt. Ein ergreifender Moment…
Eine Fackelübergabe gab es auch unter den „großen“ Leuten. Dietmar Lederhofer, der langjährige Leiter des Vater-Kind Zeltens, gab die brennende Fackel an Thomas Neudert, stellvertretend für das neue Leitungsteam, weiter.
Zuvor hatten Väter und Kinder die Möglichkeit aus Holzstecken, Kerzenwachs und Leinentuchstreifen gemeinsam Fackeln herzustellen. Das eigene handwerkliche Geschick konnten wir auch am Samstagnachmittag beim Floßbauen am See testen. Natürlich ging es mit den Wassergefährten dann auch auf „Große Fahrt“. Bei allen Highlights war aber auch genug Zeit zum Spielen und Toben für die Kinder und zum Relaxen und Ratschen für die Großen. Erwähnt sei auch die obligatorische Nachtwanderung und die gemütliche Lagerfeuerromantik unterm Sternenhimmel. Ja – und natürlich das leckere und reichliche Essen.
Ein ganz herzlicher Dank geht an das klasse Vorbereitungsteam. Wir konnten eine herrliche Zeit verleben. – Und das bei genau passendem Wetter. Danke Jesus!
Andreas Fehling
aber nicht nur in worten und gedanken, nein auch in bildern schwingt das zelten noch weiter ...
für mich persönlich war es ein wunderbares wochenende. es bedeutete zwar viel arbeit, aber der einsatz stand in keinem verhältnis zur frucht, die das gemeinsame zelten wachen ließ. wir väter und kinder wurden reich belohnt, insbesondere auch, als wir unseren kindern die fackeln überreichten und ihnen wertvolles für ihr leben mitgaben.
ich selbst schrieb ein paar tage später eine email an meinen vater, in dem ich ihm meine liebe und dankbarkeit ausdrückte. ich war tief bewegt und angerührt, gott hatte mich auf dem wochenende gesegnet und das wirkte sich auch auf die beziehung zu meinem vater aus.
Montag, 19. Mai 2008
Zelten für Väter und ihre Kinder
Mandlachsee, Pöttmes
4.- 6. Juli 08
Landeskirchliche Gemeinschaft Augsburg
Jetzt ist es soweit!
…ein Wochenende in schöner Natur!
…nette, interessante Leute!
…Grillen, Lagerfeuer, zünftiges Essen!
…Zeit mit den eigenen Kindern, dem Papa!
…Zelten an einem feinen Badesee!
…fetzige Spiele!
…Wandern durch die Nacht!
…Fackeln basteln, ein Floss bauen!
…inspirierende Gedanken und Gespräche über Gott!
Wem diese lustmachenden Beschreibungen nicht genügen, der kann sich hier ein Bild von dem Zeltplatz und dem See machen, äh anschauen.
Für wen?
Väter und ihre Kinder (Alter von 3 bis 12, Ausnahmen sind natürlich möglich, das sind nur etwaige Richtwerte). Es besteht die Möglichkeit, Kinder, für die kein Vater „zur Verfügung“ steht, eine Patenschaft für das Wochenende zu vermitteln.
Wo genau?
Zeltplatz des Kreisjugendringes Aichach Friedberg, Mandlachsee, in der Nähe von Pöttmes, ca. 30 km / 30 min nordöstlich von Augsburg entfernt. In unmittelbarer Nähe zum See und nur durch einen Damm von ihm getrennt liegt etwas versteckt von Bäumen umgeben unser schöner Zeltplatz. Er besitzt ein gepflegtes Haus mit sanitären Einrichtung, einem Aufenthaltsraum für schlechtes Wetter und ein geräumiges Gelände mit Tischtennisplatte, Volleyballplatz und Grillstelle. Ein idealer Platz für Kinder, die ihre Väter mit auf Erkundungstour nehmen wollen.
Wie dort hin?:
Eine Wegbeschreibung finden sie hier.
Transport:
Mit privatem Auto, Ankunft am Fr, 4.7.08, zwischen 16-18.00 Uhr. Abendessen ist um 19.00 Uhr. Rückreise: So, 6.7.08, ca. 13.30, nach dem Mittagessen.
Mitzubringen:
Zelt, Schlafsäcke, Isomatte oder Luftmatratze, Kissen (wer es weich mag), Kleidung (logo!), feste Schuhe, Badesachen, Taschenlampe, Instrumente, Tischtennisschläger, Bälle, Spiele und was sonst noch Spaß macht und nützlich ist.
Verpflegung:
Da wir die Kosten für das Wochenende und den Aufwand für die Küche niedrig halten wollen, bitten wir außerdem darum, folgende Sachen für die Verpflegung mitzubringen:
-Ein Salat für unser Abendessen am Freitag
-Ein Glas Brotaufstrich (Marmelade, Honig, Nutella etc.) fürs Frühstück
- Fleisch / Wurst zum Grillen für Samstagabend
Außerdem bitten wir darum, eigenes Geschirr, Becher und Besteck mitzubringen.
Die Freizeitküche sorgt für alles andere. Getränke können vor Ort gekauft werden.
Kosten:
Die Kosten für das Wochenende betragen für Erwachsene:30 € / Kinder: 20 €
Die Teilnahme an der Freizeit soll nicht an den Finanzen scheitern. Wenden sie sich wegen eines Zuschusses bitte vertrauensvoll an uns.
Da der Platz auf etwa 60 Leute begrenzt ist, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung. Das Anmeldeformular liegt in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Augsburg aus oder kann hier runtergeladen werden.
Wir freuen uns auf euch!
Jan Fischer
Thomas Neudert
Christoph Jäger
Mittwoch, 5. März 2008
Donnerstag, 21. Februar 2008
artikel über vaterkindzelten 07 im blickpunkt
Seit ich denken kann, bin ich hier am östlichen Ufer des Ammersees, südlich von Herrsching, in einem schönen Fleck Erde, genannt Wartaweil, verwurzelt. Jetzt, da die Herbststürme an meinen Ästen zerren, schweifen meine Gedanken ab und zu in die Zeit des Sommers zurück. Viele schöne Erinnerungen fließen durch meine Borke. Von einer möchte ich euch erzählen.
An einem warmen, sonnigen Freitag im Juli kamen Leute angefahren und parkten ihre Blechkisten im Schatten unserer Wipfel. Nachdem sie ihre fahrbaren Untersätze entladen hatten, fingen sie an, ihre Stoffhäuser unter unserem Laubdach aufzubauen. Es war lustig anzuschauen, wie sie sich dabei anstellten. Im Laufe des frühen Abends wurden es immer mehr. Wir kamen mit dem Zählen kaum nach, aber es waren bestimmt um die 60 Leute. Uns fiel auf, dass wir fast nur Männer und Kinder sahen.
Nachdem alle ihren Unterschlupf für die Nacht hergerichtet hatten, verschwanden sie in dem großen Haus auf unserem Gelände. Was sie dort genau machten, entzog sich unseren Blätteraugen, aber manche von uns konnten ihre Äste weit ausstrecken und einen Blick auf die Veranda erhaschen: Ohne Zweifel aßen sie dort die für sie menschentypischen Speisen. Dem Gelächter und Appetit nach zu urteilen muss ihnen das Essen sehr gemundet haben.
Die nächsten zwei Tage und Nächte ereignete sich viel. Die Männer, die offensichtlich eine sehr enge Beziehung zu den kleinen Leuten hatten, unternahmen eine Menge zusammen: Sie schwammen im See (zum Glück war das Wetter recht gut), saßen um das Lagerfeuer (ich habe nicht gehört, dass einer unserer Brüder dadurch versengt wurde), sangen gemeinsam, redeten viel, liefen nachts durch unsere Mitte und hatten eine Menge Spaß zusammen. Ich habe nicht viel davon mitbekommen, über was sie sich, vor allem bei ihren Versammlungen ums Feuer, unterhalten haben (es war die Rede von „verwegen unterwegs“), aber eines ist mir aufgefallen: Wie sie miteinander umgegangen sind. Es ist unsereins bekannt, dass die Menschenwesen sich oft gegenseitig das Leben schwer machen. Wir Holz- und Laubwesen müssen miteinander auskommen, wir können gar nicht anders. Doch diese Zweibeiner verhielten sich anders: Da war eine Herzlichkeit und Freude, Fürsorge und Geduld. Wie sagen die Menschenwesen dazu? Liebe? Genau das war es! Man konnte es sehen und spüren: Die hatten sich lieb! Wie sie miteinander umgingen und ihre Zeit verbrachten, war von herzlicher Liebe geprägt.
Wir waren, als sie am Sonntag aufbrachen und uns verließen, traurig. Lange noch rätselten wir, wer diese Leuten waren: Dann dämmerte es uns: Hallte nicht das Wort „Papa“ recht oft in unseren Astlöchern wider? Klar, Väter und ihre Kinder!
Das es so etwas heute noch gibt! Ob sie wohl wiederkommen? Schön wäre es.
bilder vom vater kind zelten 07 am ammersee
hier gibt es ein paar bilder von unserem letzten vaterkindzelten. damit die vorfreude wächst und man in erinnerungen schwelgen kann...
warum eigentlich vater kind zelten?
also, heute schon gemeinsam mit frau und kindern überlegen, ob das etwas wäre...
Vater Kind Zelten Termin für 08 steht
fr 4.- so 6. juli 08
das vorbereitungsteam hat sich schon getroffen und sich ein paar gedanken gemacht. so wird es, wie ihr seht, ein blog mit den aktuellsten informationen geben. also, immer mal wieder reinschauen und sich informieren.
